Müll hat nichts in der Natur zu suchen – das sollte eigentlich jedem bekannt sein. Dennoch finden sich leider immer wieder Abfälle entlang des Radwegs, die die Umwelt belasten. Der Zweckverband „Chemnitztalradweg“ gibt sein Bestes, um die Verschmutzungen zu beseitigen, doch hierbei ist er auf die Unterstützung der Radwegnutzer angewiesen. Im Rahmen des Zweckverbands treiben die Verbandsmitglieder Lichtenau, Taura, Claußnitz, Burgstädt, Königshain-Wiederau, Lunzenau und Wechselburg die Gestaltung des Chemnitztalradwegs als freiwillige Aufgabe voran. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Weiterbau der Strecke, in welchen auch ein erheblicher Teil der eingebrachten Umlagegelder investiert wird.

Aus diesem Grund freut sich der Zweckverband umso mehr über das tatkräftige Engagement der Auszubildenden in der Metall- und Elektrotechnik von Don Bosco. Im Rahmen einer Nachhaltigkeitsinitiative sammelten sie Mitte Mai für mehrere Stunden sämtlichen Unrat ein, der sich entlang der Strecke zwischen Taura und Diethensdorf finden ließ – von achtlos entsorgten Hundekotbeuteln über Glas- und Plastikflaschen bis hin zu Metallschrott. Am Ende des Einsatzes hatte sich die komplette Ladefläche des Transporters mit Müll gefüllt, welcher anschließend vom Tauraer Bauhof fachgerecht entsorgt wurde. Der Einsatz der fleißigen Helfer von Don Bosco zeigt, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht nur theoretische Begriffe sind, sondern aktiv gelebt werden müssen.

Der Zweckverband „Chemnitztalradweg“ möchte sich auf diesem Weg nochmals für die erbrachte Hilfe bei den Auszubildenden und Mitarbeitern von Don Bosco bedanken. Weiterhin richtet sich ein Appell an alle Nutzer des Radwegs: Bitte entsorgen Sie Ihren Müll nicht in der Natur, sondern in den dafür vorgesehenen Behältnissen (z. B. am Fitnessrastplatz Markersdorf).

Taura, den 31. Mai 2024

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